Dr. Olena Neumann: Wie können Freiburger Familien mit Migrationshintergrund besser erreicht und unterstützt werden?

Dr. Olena ​Neumann

Wie können Freiburger Familien mit Migrationshintergrund besser erreicht und unterstützt werden?


Gerade in Zeiten von und nach Covid erwarten Fachkräfte eine immer größere Bildungskluft zwischen Kindern mit und ohne Migrationsgeschichte, u.a. aufgrund von starken Sprachbarrieren, die es unmöglich machen, dass Familien (Eltern und Kinder) von Lehrkräften und Erziehern erreicht werden: Dadurch geraten nicht nur der Bildungserfolg, sondern auch die gleichberechtigte Teilnahme der Kinder am Schulleben stark in Gefahr. Wie lässt sich die Freiburger Bildungslandschaft durch zusätzliche Bildungsbrücken erweitern, damit Familien unterschiedlicher Herkunft effizienter erreicht und unterstützt werden? In der Session stellen wir als Vertreterinnen des Migrant_innenbeirats Freiburg (MMB) einige Perspektiven und Projekte vor, bei denen wir die Rolle von Migrantenvertretungen und Migrantenselbstorganisationen als Mediatoren und Bildungsmultiplikatoren stark hervorheben möchten. Gemeinsam möchten wir darüber diskutieren, wie diese sinnvoll ins Bildungsleben integriert werden können, welche Rollen und Aufgaben sie dabei übernehmen sollen, was braucht es an Ressourcen, damit sie effizient als Bildungsmultiplikatoren wirken. Dr. Olena Neumann, Vorsitzende der Kommission für Zusammenarbeit und Vernetzung des MMB Freiburg, Vorsitzende des MMB Freiburg von 2018-2020 und Sachkundige im Ausschuss für Migration und Integration der Stadt Freiburg von 2015-2020. Dr. Miglena Hristozova, Vorsitzende der Kommission für Familie und Bildung im MMB Freiburg, 2. Vorsitzende der Initiative für Mehrsprachigkeit und interkulturelle Bildung (IMIB) e. V.