16. DEZEMBER 2020 / 16:30-18:00 UHR

BILDUNG FÜR DEN WANDEL

DEJAN MIHAJLOVIC – SCHULE GEMEINSAM GESTALTEN – DAS PARTIZIPATIONSKONZEPT ‚aula‘


Themen / Köpfe

Bildung in Freiburg diskutieren, erfahren und verstehen



Dejan Mihajlovic´

Schule gemeinsam gestalten
Das Partizipations-
konzept „aula„


16. Dezember 2020
16:30-18:00 Uhr





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Ein wichtiges Prinzip einer Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist die Möglichkeit zum Mitgestalten. Die proaktive und selbstbestimmte Teilhabe der Menschen an gesellschaftlichen Veränderungs- und Gestaltungsprozessen ist im Kontext von BNE zentrales Bildungsziel.

„aula“ ist ein onlinebasiertes Beteiligungskonzept, das die aktive Gestaltung der Jugendlichen im Alltag ermöglicht. Das Projekt richtet sich in erster Linie an Schüler_innen und ist mittlerweile auch schon an den außerschulischen Bereich angepasst. Die Lernenden werden dazu befähigt, eigene Ideen in den Schulalltag einzubringen, dafür Mehrheiten zu gewinnen und die Umsetzung zu beschließen. Somit fördert „aula“ demokratische Praktiken und Kompetenzen.

Dejan Mihajlovic´möchte mit seinem Beitrag das einzigartiges Potenzial dieses Konzeptes aufgezeigen, wie Demokratie lernen und leben im digitalen Wandel gelingen kann.

Dejan Mihajlović unterrichtet an der Pestalozzi Realschule in Freiburg, die bundesweit eine von vier aula-Pilotschulen war.




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Er arbeitet beim Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg als Referent für SMV, Demokratiebildung, Digitale Transformation und Barcamps. In dieser Aufgabe ist er auch für aula auf Landesebene zuständig. Außerdem ist er im Vorstand von D64 – Zentrum für digitalen Fortschritt.





Dr. Mandy Singer-Brodowski

Eine digitale Transformation
braucht trans-
formatives Lernen
für Nachhaltigkeit


20. Januar 2021
16:30-18:00 Uhr





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Die Corona Pandemie hat das Bildungssystem vor die Herausforderung einer digitalen Transformation gestellt – mit all den Chancen und Herausforderungen. Auch die Nachhaltigkeitsdiskussion erfährt in der Corona-Pandemie Rückenwind und Rollbacks gleichzeitig. In digitalen Bildungsräumen für Bildung für nachhaltige Entwicklung wird es umso wichtiger sich auf die Ziele, didaktischen Arrangements und Rollen in der Lehr-Lernumgebung zu fokussieren. Das transformative Lernen kann dafür entscheidende Impulse bereitstellen. Es beschreibt einen grundlegenden Wandel von Perspektiven, mit denen wir die Welt wahrnehmen und interpretieren. Weiterhin befördert es kritisches Denken und eine stärkere Reflexivität. Transformatives Lernen kann jedoch am besten in einer vertrauensvollen Lernumgebung mit anderern ermöglicht werden. Welche Anforderungen dazu im digitalen Raum zu erfüllen sind, soll im Vortrag diskutiert werden.




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Dr. Mandy Singer-Brodowski hat Erziehungswissenschaft studiert und an der Leuphana Universität Lüneburg promoviert. Aktuell koordiniert sie das nationale Monitoring zu Bildung für nachhaltige Entwicklung am Institut Futur der Freien Universität Berlin und leitet ein Forschungsprojekt zu „Transformatives Lernen durch Engagement“.





Irene Schumacher & Sarah Moll

Coole Suppe
Filme drehen für den Klimaschutz


02. Februar 2021
16:30-18:00 Uhr





Teilnehmen




Mit der Fridays for Future Jugendbewegung bekam das Thema Umweltschutz für viele Kinder und Jugendliche eine zunehmende Relevanz. Mit dem medien- und umweltpädagogischen Filmprojekt Coole Suppe Kurzfilmfestival zur nachhaltigen Esskultur haben wir dieses Thema aufgegriffen und 2019 erstmals in Freiburg umgesetzt.

Im Online-Workshop möchten wir das Kurzfilmfestival Coole Suppe als Beispiel für medienpädagogische Arbeit im Kontext von Nachhaltigkeit vorstellen. In diesem Jahr standen die Filmworkshops und das Festival vor den Herausforderungen der Pandemiebeschränkungen. Wir standen vor der Frage: Wie kann es gelingen die Qualität der Präsenzveranstaltung nun in den digitalen Raum zu übertragen? Wie kann Wertschätzung für die jungen Akteure und deren Filme vermittelt und digitale Gemeinschaft gestaltet werden? Wir möchten den Teilnehmenden das Onlinekonzept des Coole Suppe Festivals 2020 vorstellen, darüber diskutieren und uns über bestehende Erfahrungen mit kreativen und partizipativen Methoden bei Onlineformaten austauschen.




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Irene Schumacher ist Dipl. Sozialpädagogin und Medienpädagogin und beim Verein Kommunikation & Medien e.V. tätig.  Sie beschäftigt sich mit innovativen Konzepten im Bereich digitale Medien zur Chancengleichheit, Integration, Empowerment und Teilhabe sowie mit Umweltthemen.


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Sarah Moll ist seit ihrem Regie-Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg als freie Autorin und Regisseurin für Dokumentarfilm aktiv, realisiert und produziert für SWR, SR und die ARD Filme und ist im Filmbildungsbereich aktiv. Sie ist Projektleiterin des Coole Suppe Filmfestivals.





Jun.-Prof. Dr. Nadine Tramowsky

Digitales Storytelling
als Lernmethode für eine BNE


28. April 2021
16:30-18:00 Uhr





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Das Leben der Schülerinnen und Schüler steckt voller Geschichten die in Zusammenhang mit einer BNE Fragen aufwerfen können: Woher kommt die Salami auf meinem Brot? Wie nachhaltig sind unsere Ernährungsgewohnheiten und welche Folgen hat der Fleischkonsum für Umwelt, Tiere und Menschen?

Im online Workshop werden exemplarisch Geschichten über nachhaltigkeitsrelevante und lebensnahe Themen geschrieben. Die Geschichten werden durch ein multimediales E-Book so aufbereitet, dass dadurch die Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung gezielt gestärkt werden. Darauf aufbauend bekommen Teilnehmenden die Möglichkeit kol­la­bo­ra­tiv eine eigene Story multimedial zu gestalten. Die digitalen Stories dokumentieren dabei Lernprozesse und -produkte und regen zum Diskutieren, Argumentieren und Reflektieren an. Dabei wird mit den Teilnehmenden auch diskutiert wie das digitale Storytelling nicht nur zur Medienkompetenzförderung im Unterricht der Grundschule und der Sekundarstufe I beitragen kann, sondern auch zu einer effizienten Lehr- und Lernmethode auch über den naturwissenschaftlichen Unterricht hinaus in anderen Fächern werden kann.




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Für die Umsetzung des Workshops nutzen wir die iOS App „Book Creator“. Im Workshop werden Möglichkeiten gezeigt wie die iPad-App mit Tablets oder Computern genutzt werden kann und wie Lernende in der Schule sowie im Homeschooling kol­la­bo­ra­tiv E-Books erstellen können. Zur Vorbereitung laden Sie sich bitte Google Chrome auf Ihr Endgerät. Zur Anmeldung (https://bookcreator.com) benötigen Sie zudem die Anmeldedaten Ihres Google Kontos. Alternativ können Sie ebenso die Anmeldedaten Ihres Microsoft Teams (MS) Kontos verwenden.



Urbanes_Lernen

Bildung in Freiburg diskutieren, erfahren und verstehen

Digitalisierung ist in aller Munde und bestimmt unser Leben mehr und mehr. Der Veränderungsprozess in allen gesellschaftlichen Bereichen scheint unaufhaltsam. Die Corona-Pandemie hat eindrücklich zutage getragen, wo die Möglichkeiten, Grenzen und Risiken des digitalen Wandels liegen. Umso wichtiger ist es, dass Bürger_innen handlungs- und entscheidungsmächtig bleiben und dazu befähigt werden, diesen Wandel mitzugestalten.
Die Digitalisierungsstrategie der Stadt Freiburg orientiert sich an der Charta für ein nachhaltiges digitales Zeitalter „Unsere gemeinsame digitale Zukunft“ Diese wirft drei zentrale Fragen auf:
1. Wie können wir die neuen Technologien nutzen, um unsere natürliche Lebensgrundlage zu erhalten?
2. Wie können wir Teilhabe und Lebensqualität für alle sicherstellen?
3. Wie können wir Privatsphäre, Demokratie und Menschenwürde schützen?
Um Antworten auf diese Fragen zu finden, braucht es eine Bildung für nachhaltige Entwicklung, die laut UNESCO-Weltaktionsprogramm BNE sicherstellen soll, dass alle Lernenden die notwendigen Kenntnisse und Qualifikationen zur Förderung nachhaltiger Entwicklung erwerben. Doch es braucht mehr als nur das. Es braucht Lernräume, in denen Erfahrungen mit Nachhaltigkeit gemacht und gemeinsam mit anderen reflektiert werden können.
Der Begriff Transformation wird in zweifacher Weise bedeutsam: Digitale Transformation braucht eine Bildung, die auf den Wandel vorbereitet – eine transformative Bildung.
„Urbanes Lernen! Morgen!“ geht unter dem Titel „Bildung für den Wandel“ mit dem Schwerpunktthema „Bildung für nachhaltige Entwicklung in Zeiten des digitalen Wandels“ in die dritte Veranstaltungsrunde.

Den Auftakt macht am 18.11.2020 von 16:30-18:00 Uhr Prof. Dr. Gerhard de Haan mit seinem Impulsvortrag „Youtube und Co als Treiber der BNE – Keine BNE ohne digitales Lernen“. Diese Impulsreihe wird im monatlichen Rhythmus bis zum Sommer 2021 verschiedenen Facetten von BNE und Digitalisierung beleuchten. Im Juni 2021 mündet die Reihe in einen Bildungskongress, der 2020 coronabedingt ausfallen musste.

Neben diesem Schwerpunktthema finden über auch weiterhin Angebote und Austauschformate Rund um das Thema „Lernen im digitalen Wandel“ statt. Zur üblichen Zeit am Dienstag von 16:00-17:30 Uhr wird es bspw. um padlet, moodle und digitales Klassenmanagement gehen. Diese Reihe starten am 01.12.2020.


Dokumentation

Infos und Aufzeichnungen zu vergangenen Sessions



Prof. Dr. Gerhard de Haan

Youtube und Co als Treiber der BNE
Keine BNE ohne digitales Lernen


18. November 2020
16:30-18:00 Uhr







Die Digitalisierung aller Lebensbereiche und des Lernens ist in vollem Gange. Welche Bedeutung hat die Digitalisierung für das Lern- und Handlungsfeld nachhaltige Entwicklung? Schon heute gewinnen wir die meisten Informationen über die Probleme und Perspektiven der nachhaltigen Entwicklung aus den digitalen Medien. Und das aus gutem Grund: Nachhaltige Entwicklung ist ein Zukunftsprojekt, das ohne digitale Medien gar nicht erfasst und vorangebracht werden kann. Wie sollte man sich gegenüber dieser Entwicklung positionieren? Und wie passen digitale Kompetenzen mit der Bildung für nachhaltige Entwicklung zusammen?   Zwischen Euphorie, Angst vor Kontrollverlusten und Hoffnung auf eine gemeinsame Gestaltung der nachhaltigen Zukunft bewegen sich die Erwartungen an die Digitalisierung; das zeigen die Daten, über die wir derzeit verfügen.




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Moderationsteam

Wer moderiert urbanes Lernen?


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Solveig Schwarz

ist Projektkoordinatorin im jüngsten Amt der Stadt Freiburg, dem DIGIT. Dort ist sie mit ihrem Team für die Erarbeitung einer Digitalisierungsstrategie für Freiburg verantwortlich. Neben ihrem beruflichen Alltag drückt sie gerade erneut die Schulbank, im Masterstudiengang BWL an der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft. Hier findet sie rund um die Themen Organisationsentwicklung und Kunst in der Unternehmensführung neue Inspiration. In ihrer Freizeit engagiert sie sich für das Barcamp Lernräume und in der Bürgerinitiative freiburg_gestalten, die sich mit der digitalen Transformation und der damit einhergehenden gesellschaftlichen Herausforderung auseinandersetzt. Hierbei entstand auch die Idee für das Netzkulturfestival, bei dem sie ihre langjährige Erfahrung im Konferenz- und Veranstaltungsmanagement einbringt.



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Olivier Greiner

ist Referent für die Bildungsregion Freiburg und arbeitet im Team der Stabsstelle Freiburger Bildungsmanagement, die im Amt für Schule und Bildung der Stadt Freiburg beheimatet ist. Die Stadt Freiburg war eine Bildungsregion „der ersten Stunde“.

Seine Ausbildung genoss er als Grundschullehrer und Hotelfachmann. Deswegen arbeitet er nebenberuflich hin und wieder an einer Hotelrezeption. Außerdem berät er Eltern zukünftiger Erstklässler bei der Schulwahl. In seiner Freizeit singt er gerne.



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Elisabeth Schroth

ist Projektleiterin im DIGIT. Hier arbeitet sie im Team mit der Aufgabe das Projekt „Digitalisierung der Freiburger Schulen“ zu strukturieren, zu planen und zu koordinieren. Lernen ist für sie ein steter Begleiter und so hat sie aus der klassischen Betriebswirtschaft kommend unter anderem eine Ausbildung in Systemischer Beratung. Sie sieht urbanes_lernen als eine Chance sich auszutauschen, den Blickwinkel zu erweitern und das Thema Bildung mit zu gestalten.



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Hartmut Allgaier

leitet das datengestützte kommunale Bildungsmanagement bei der Stadt Freiburg. Seinen beruflichen Werdegang begann er als Lehrer. Er war über eine Dekade Evaluations- und Schulentwicklungsberater beim Regierungspräsidium Freiburg. Als systemischer Berater und Organisationsentwickler berät er insbesondere pädagogische Einrichtungen auf allen Führungs- und Mitarbeitendenebenen.

Für ihn bedeutet Lernen einen kreativen Aneignungs- und Befähigungsprozess, der in der Auseinandersetzung mit der Welt auch immer einen sozialen Prozess darstellt. Im Kontext der Digitalität stellt sich deshalb für ihn die Frage an das lebenslange Lernen: Wie können die „digitalen Chancen“ und die Kraft analoger sozialer Lernwelten ein miteinander und voneinander Lernen selbstverständlich machen? Eine Antwort liegt für ihn in der Vernetzung der digitalen und analogen Erfahrungen.



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Georg Grund

ist Pädagogischer Mitarbeiter im Freiburger Bildungsmanagement, einer Stabsstelle im Amt für Schule und Bildung der Stadt Freiburg. Er ist Diplom-Sozialpädagoge (FH) und seine Schwerpunktthemen sind der Übergang Schule – Ausbildung, Netzwerkarbeit und Schulentwicklung.

Lernen betrachtet er als einen lebenslangen Prozess, der alle menschlichen Sinne umfasst.
Ihn interessieren neben den individuellen vor allem die sozialen Aspekte des Lernens und – darüber hinaus – von Bildungsprozessen.

Seine Freizeit verbringt er gerne in der Natur, er ist musikbegeistert und reist gerne.


Eine Initiative von


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